Wilhelm-Leibl-Schule
Staatliche Realschule Bad Aibling


Berufsinfo - Allgemeine Informationen

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Zusammenarbeit von Institutionen und Fächern

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Realschule, Elternhaus und Berufsberatung unter Einbeziehung von Vertretern der Arbeitswelt gewährleistet eine umfassende und ausgewogene Information und Beratung während des Berufswahlprozesses. Die Berufswahl wird durch die berufliche Orientierung im Unterricht zahlreicher Fächer vorbereitet und durch Informationen des Berufsberaters sowie durch Praxisbegegnungen unterstützt und gefördert.

 

Gesamtkonzept zur BO

Die BO ist das Schwerpunktthema der Jahrgangsstufe 9. In besonderer Weise kümmern sich um die berufliche Orientierung der Schüler, die Beratungslehrer sowie die Lehrer für das Fach Wirtschaft und Recht. Sie sorgen für eine organisatorische und inhaltliche Abstimmung der Einzelmaßnahmen. Diese sollen in ein Gesamtkonzept für die Berufswahlvorbereitung an der jeweiligen Realschule eingebettet werden. Alle Fächer tragen dazu bei, indem sie bei fachbezogenen Lerninhalten und Praxisbegegnungen immer wieder auch den Aspekt der beruflichen Orientierung berücksichtigen.


Berufliche Orientierung (9. Klasse)

Es gibt zurzeit ca. 350 anerkannte Ausbildungsberufe und eine zunehmende Vielfalt von Studienmöglichkeiten. Bei einem solchen Angebot ist es von einem jungen Menschen nicht mehr zu leisten, sich wirklich zu orientieren oder sich gar einen kompletten Überblick zu verschaffen. In der Realität schaut es dann so aus, dass ca. 80 Prozent aller Mädchen und ca. 50 Prozent der Jungen, die eine Ausbildung machen, sich auf 10 Berufe konzentrieren. Man muss aus diesem Grund damit rechnen, dass sich der „Traumberuf“ nicht verwirklichen lässt. Umso wichtiger ist es aus diesem Grund sich über Alternativmöglichkeiten zu informieren.

 

Schwerpunktfach: Wirtschaft und Recht

Wandel der Arbeits- und Lebensverhältnisse

  • Arbeit als Lebensgrundlage des Menschen
  • Arbeitsmarkt: Entwicklungstendenzen, Problembereiche; Ursachen und Auswirkungen des Strukturwandels; neue Anforderungsprofile
  • Veränderungen in der Arbeitswelt: soziale Auswirkungen, Auswirkungen auf die Arbeitsproduktivität, wirtschaftliche Bedeutung
  • Chancen und Gefahren der Produktivitätssteigerung, Bundesagentur für Arbeit; Schwerpunkte der Tätigkeit des Arbeitsamts

Berufliche Orientierung

  • Berufswahl als Entscheidungsprozess, Ausbildungsmöglichkeiten und Berufe
  • Bewerbung: Bewerbungsverfahren, Bewerbungsunterlagen analysieren, Auswahlverfahren, Vorstellungsgespräch
  • Berufsausbildungsvertrag

Arbeitsschutz und Mitbestimmung

  • Jugendarbeitsschutzgesetz und weitere Bestimmungen
  • Mitbestimmung im Unternehmen

 

Beispiele für Einzelmaßnahmen der Wilhelm-Leibl-Realschule zur Beruflichen Orientierung im Überblick ...PDF-Datei...

 

Wie kann man Schüler bei der beruflichen Orientierung unterstützen?

Im Folgenden finden Sie einfache Punkte, die Sie bei Ihrer Hilfe unterstützen sollen:

Klären Sie ab, in welche Richtung es später gehen soll:

  • Wo liegen die Stärken und die Schwächen Ihres Kindes
  • Ist Ihr Kind eher in der Natur unterwegs oder eher in den eigenen vier Wänden
  • Interessiert sich Ihr Kind eher für praktische oder theoretische Dinge
  • Gibt es einen Bereich, in dem Ihr Kind besonders gut ist?
  • Alleine oder in der Gruppe arbeiten

So können Sie Ihr Kind in der Bewerbungsphase unterstützen!

Wer in der Arbeitswelt erfolgreich sein will, muss seine Fertigkeiten und Kenntnisse überzeugend darstellen. Insbesondere gilt dies für die Bewerbung. Je größer die Konkurrenz um einen Arbeitsplatz ist, desto überzeugender muss Ihre Bewerbung sein. Die Schülerinnen und Schüler lernen in der Realschule alles rund um die Bewerbung, aber auch Sie können in dieser Phase unterstützend zur Seite stehen.

Hier ein paar Tipps:

  • Helfen Sie Ihrem Kind bei der Ausbildungsplatzsuche (Zeitungen, Internet, Bekannte, Kollegen).
  • Helfen und Kontrollieren Sie die Erstellung der Bewerbungsmappe.
  • Unterstützen Sie Ihr Kind beim Anfertigen des Anschreibens und des Lebenslaufes.
  • Üben Sie Bewerbungsgespräche mit Ihrem Kind (Kleidung, Körpersprache, Ausdruck)
  • Eine Absage ist kein Beinbruch! Motivieren Sie Ihr Kind, damit es beim nächsten Mal

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