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1OF in Prag - muss man mehr sagen?!
Alles fing an, als Inken in der 9. Klasse, an einem ganz normalen Tag, die grandiose Idee hatte, nach Prag zu fahren. Gesagt, getan!
Alles fing an, als Inken in der 9. Klasse, an einem ganz normalen Tag, die grandiose Idee hatte, nach Prag zu fahren. Gesagt, getan!
Also versammelten sich alle Spastiaten (inzwischen die 1OF) am Mittwoch, den 16.O9.2OO9 um 7.OO Uhr am Gymnasium. Nachdem auch Anna endlich ihren halben Kleiderschrank in den Bus gehievt hatte, ging es dann auch schon los! Die 6-stündige Busfahrt überbrückten wir mit Schlaf und Essen, dank unserem lieben Busfahrer Kurt auch mit jeder Menge Spaß, Geschichten und Filmen.
Endlich in Prag angekommen bezogen wir unser „luxuriöses“ zwei Sterne Hotel „Fortuna Luna“.
- Bauart: Plattenbau;
- Umgebung: Plattenbau!
- Aussicht: wer hätt’s gedacht ... Plattenbau!
Doch leider konnten wir die wunderschöne Aussicht vom 12ten Stock nicht vollends genießen, da wir unseren Balkon wegen Einsturzgefahr nicht betreten durften. ;)
Achja, wir empfehlen Ihnen das Hotel, besonders wenn sie auf Haare, Spinnen o.ä. in einer 4 m² großen Badelandschaft stehen.
Nachdem uns „„Mama““ Büttner mit ihren guten Worten aufgemuntert hatte und auch Frau Grad ihren Senf dazu gegeben hatte, wurden wir von unserer bezaubernden Reiseführerin Eva (-> Äwwa) und ihrem orangen Regenschirm abgeholt. Zuerst wanderten wir über die Karlsbrücke, welche leider in der Zeit renoviert wurde. (Was für ein Pech!) Doch dafür war die Altstadt Prags umso schöner.
Zurück im Hotel, überbrachte uns unser lieber Kurt die gute Nachricht einen Hotel-Wechsel arrangiert zu haben. In Eile packten alle ihre Koffer und Anna ihren Kleiderschrank zusammen und im neuen Hotel wieder aus, machten sich fertig und fuhren mit der Tram-Bahn in die Stadt. Zusammen mit „Mama“ Büttner und Pfadfinderin Frau Grad machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Auf dieser Reise entdeckten wir viele schöne neue Dinge wie z.B. MC-WALK und viele Bars, Bars und nicht zu vergessen Bars! Hatten wir schon erwähnt dass es in Prag viele Bars gibt?! Nach 2 Stunden, gefühlten 4 Stunden, verzweifelter Suche, entschieden wir uns doch für den guten alten MC-DONALD’s, den es Gott sei Dank alle 50 Meter gab, (obwohl Anna unbedingt Nudeln wollte!). Danach gab es im „Pappas“ alkoholFREIE Cocktails, Spaß, Musik und gute Stimmung. Um 23 Uhr war Schicht im Schacht und wir machten uns auf den Weg nach Hause. Typisch für die 1OF machten wir uns sogar in der Prager U-Bahn zum Affen äääh… Tier! (natürlich spielten wir NUR ‚mein rechter-rechter Platz ist frei’ ..!) Im Hotel angekommen, ließen wir den Abend noch etwas ausklingen. (Die einen mehr ... die anderen weniger. Gegen 3.00 fand er ein jähes Ende, als „Mama“ Büttner Matze auf dem Handy anrief ...!)
Am 2ten Tag war frühes Schaffen angesagt. Nach dem Frühstück machten wir uns mit Äwwa und ihrem orangen Regenschirm auf den Weg ins Prager Burgenviertel. Die einen folgten dem orangen Regenschirm mit mehr, die anderen mit weniger Interesse. Als wir das endlich hinter uns hatten, war großes Shoppen o.ä. angesagt. Endlich hatten wir Freilauf! Nach mehreren Stunden trafen wir uns wieder und bewegten uns mit großer Vorfreude zu unserer romantischen Moldauschifffahrt mit Abendessen. Mit guter Stimmung, dank dem „Begrüßungs-Stamperl“ schipperten wir gemütlich los. Vollgestopft mit etwas umstrittenem Essen, ging es dann an Deck! Und hier nahm das lustige Treiben seinen Lauf (1+1=Hauptschulääää). Als wir wieder auf festem Boden waren, teilte sich unsere Gruppe leider, da einige von uns krank waren bzw. wurden, oder einfach nur müde waren. Der andere Teil machte sich auf den Weg in die Stadt, um den letzten Abend zu genießen/ ausgelassen zu feiern. Die erste Bar wurde sofort in Beschlag genommen. Dabei waren: alkoholFREIE Cocktails, „Mama“ Büttner, Pfadfinderin Grad, Inken, Sonja, Hannah, Kathi, Anna, Sabi, Regina, Angelika, Steffi, Matze und Basti (wir hoffen, wir haben niemanden vergessen), mysteriöser Rauch und jede Menge Spaß. Nach einer langen und durchzechten Nacht wurde uns langsam bewusst, dass nun der letzte Tag in Prag anstand. Wir packten unsere Koffer - Anna wie immer ihren Kleiderschrank - und genossen noch einmal das letzte Frühstück und das Ambiente Prags. Wir machten uns auf den Weg in ein Museum, vorbei an vielen tollen Jugendstil Häusern, auf die uns unsere Mutti immer wieder aufmerksam machte. Angekommen im Mucha Museum, betrachteten wir die Bilder, machten uns als Kunstklasse natürlich unsere Gedanken dazu - so gut uns das an diesem Tag noch möglich war - und steuerten schließlich die Filmvorstellung an. Natürlich missbrauchten wir die Vorführung NICHT als Schlafplatz. (Es ist vielleicht besser, dass es davon keine Fotos gibt.)
Als wir alle wieder wach waren, traten wir die Heimreise an, die die meisten leider wieder verschliefen.
Zurückblickend ziehen wir das Fazit:Es war eine unvergesslich schöne Klassenfahrt!
Unsere Schönsten Momente
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